Meine Qualifikation

In kaum einem anderen Land wird so viel Wert auf formale Qualifikation gelegt wie in Deutschland. "Papier ist hier alles" - teilte ich Journalisten mit, als ich geflüchtete Menschen beriet.

Ich bedauere diese typisch deutsche Papierfixierung. Da sie mir aber wohlbekannt ist, finden sich diverse Nachweise meiner formalen Qualifikation weiter unten. 

Meine Fähigkeiten

Ich begeistere mich für Paradoxien und habe ein Faible für die Analyse von Wechselwirkungen sowie für das Optimieren organisationaler Prozesse. Auch mit dem Organisieren unter Unsicherheit habe ich viel Erfahrung.

Gut vertraut bin ich mit Organisationskulturen im Bildungswesen, in der Arbeitsverwaltung, im Sozial- und Gesundheitswesen sowie in der Kinder- und Jugendhilfe.

Meine Kernkompetenz liegt in folgenden Bereichen

  •   Mediation und Konfliktanalyse
  •   Beratungspraxis und -forschung
  •   Soziologischer Neoinstitutionalismus
  •   Systemisches Arbeiten und Konstruktivismus
  •   Organisationslernen und Wissensmanagement
  •   Prozessoptimierung in Non-Profit-Organisationen


 Abschlüsse und Weiterbildungen


Sozialwissenschaftliche Promotion zum Dr. phil.
Universität Hildesheim (Note: Sehr gut)

Organisationspädagoge, Master of Arts
Universität Hildesheim (Note: Mit Auszeichnung)

Diplom-Sozialarbeiter/-pädagoge (FH)
Hochschule Hannover (Note: Sehr gut)

Bildungs- und ProfilPASS-Berater
Hochschule Bremen 

Case Manager im Sozialwesen
nach Zertifizierungsstandard der DGCC

Systemischer Berater
nach Zertifizierungsstandard der DGSF

Zertifizierter Mediator
nach Paragraph 2 der ZMediatAusbV

Moderator
Methodische Gruppen-Moderation

Qualitäts- und Projektmanagement
IHK Hannover und Decisio Hannover

Interkultureller Beratung und Diversity Management 

Xpert CCS und IQ Niedersachsen


Personenzentrierte Beratung nach Carl Rogers
Prof. Hella Pörtner, EFH Hannover

Selbstschutz und Deeskalationstraining
Akademie für Gewaltprävention und diba Institut 


Die Menschen wissen selbst am besten, was gut für sie ist. Deshalb Vorsicht beim Erteilen
von Ratschlägen. Auch gut gemeinte
Ratschläge sind eben Rat-Schläge
(Ruth Cohen)


Je genauer man die Welt betrachtet, 
 desto mehr Widersprüche und 
 Inkonsequenzen entdeckt man in ihr
 (François Voltaire) 


Wie Informationen sind auch Interventionen Unterschiede, die für Klienten einen Unterschied machen. Wenn sie keinen Unterschied machen, kann man es lassen
(Gregory Bateson) 



Wenige Eindrücke und Informationen reichen dem sich kundig gebenden Beobachter aus, um der Illusion zu erliegen, zu wissen, was los ist – Hier hilft  der Beobachtungsmodus
 »Wie interessant dass…«
 (Torsten Groth) 



Wenn man möglichst kompliziert an eine Sache heranzugehen versucht, hat man schließlich  immer mehr Lösungen zur Hand, 
 als sich Probleme stellen
 (Dirk Baecker) 


Eine Landkarte ist nicht das Gebiet, das sie repräsentiert, aber wenn sie korrekt ist, ist sie in ihrer Struktur gleich oder ähnlich der Struktur des Gebietes, worin ihre Brauchbarkeit begründet ist  
(Alfred Korzybski) 


Wir sehen nicht, was wir nicht sehen. Was wir sehen, halten wir für wahr. Andere halten aber anderes für wahr. Eine alleinige Wahrheit gibt es nicht. Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners
 (Heinz von Foerster) 


Es ist von großem Vorteil, die Fehler, 
 aus denen man etwas lernen kann,
 so früh wie möglich zu machen
(Winston Churchill)


Eine vorgegebene Lösung ist selten eine Lösung, auch wenn sie einem selbst als perfekt erscheint. Für den Klienten ist die vorgegebene Lösung oft nur das nächste Problem. Der Klient muss die Lösung selbst finden, damit sie langfristig trägt
(Ruth Cohen) 



Zentral in der Beratung sind wertschätzende Neugier und Offenheit. Und die Bereitschaft,
sich irritierbar zu halten, also Irritationen nicht als unangenehm zu erleben, sondern als interessant. Irritation ist stets der Beginn kreativen Wandels 
(Edgar Schein) 



Es gibt nicht die eine, allgemeine, immer anwendbare Regel, den Zauberstab, um mit
 allen Situationen und all den verschiedenartigen Realitätsstrukturen fertig zu werden
 (Dietrich Dörner) 



Wahrnehmung geschieht gefiltert durch Erfahrungen, Vorurteilte, Ziele und Wünsche. 
Die sind hochgradig subjektiv. Gerade wenn  
man glaubt etwas ganz sicher zu wissen, muss
 man sich um eine andere Perspektive bemühen
(Paul Watzlawick)



Anders als Probleme, die gemäß der Alltagsweisheit ja stetig wachsen und wuchern, 
 wenn sie ignoriert werden, scheinen Lösungen einfach zu verschwinden, wenn Klienten sie 
äußern, Kliniker sie aber nicht bemerken
(Scott D. Miller) 



Wer nur einen Hammer hat, für den sieht jedes Problem wie ein Nagel aus. Erweitert man den Werkzeugkasten, hat man aber ganz andere Bearbeitungsmöglichkeiten zur Hand und 
  kann noch viel passender vorgehen
  (Paul Watzlawick)


Lösungsorientiert zu handeln, heißt: Im Bedarfsfall die Werkzeuge fallen zu lassen. Werkzeuge sind Hilfsmittel. Man muss erkennen können, wann 
sie gerade keine Hilfe bieten. Dann muss 
man sie abwerfen und anderes tun.
(Karl. E. Weick)

 
Kommunikation ist eine Kette mehr oder weniger nützlicher Missverständnisse
 (Steve de Shazer) 



Klug fragen zu können ist die halbe Weisheit
 (Francis Bacon)


Wenn du eine Entscheidung treffen musst und triffst sie nicht, ist das auch eine Entscheidung
 (William James)



Realität ist das einzige Wort, das man in Anführungszeichen setzen sollte
(Gerhard Fasching) 


 
Menschen, die sich selbst als Ganzheit erleben und das Gefühl  besitzen, selbst etwas wert zu sein, 
sind fähig, mit allen Herausforderungen 
des Lebens fertig zu werden 
(Virginia Satir) 



Das Reden über Probleme erzeugt Problemdenken.
Das Reden über Lösungen erzeugt Lösungen
(Steve de Shazer) 


Wenn Sie weiterhin das tun, was Sie bisher getan haben, werden Sie weiterhin das bekommen, 
was Sie bisher bekommen haben 
(Paul Watzlawick) 



Ein Steinhaufen hört auf, ein Steinhaufen zu sein, sobald ein einziger Mensch ihn betrachtet, der 
das Bild einer Kathedrale in sich trägt
 (Antoine de Saint-Exupéry)


Mit der Drehung des Kopfes löst sich nicht das Problem, sondern es ergeben sich Blickwinkel,
 aus denen sich die Lösung ergibt
(Dietrich Dörner)